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Kreativ vor der Gefahr schützen: Bundesweiter Jugendwettbewerb ehrt beste Brandschutz-Projekte

Erstmals nehmen neben Schulen auch Jugendfeuerwehren am Wettbewerb „120 Sekunden, um zu überleben“ zum richtigen Verhalten im Brandfall teil.

Gruppenbild 120 Sekunden Feuerwehr Wettbewerb 2025 1

Claudia Groetschel von der Initiative „Rauchmelder retten Leben“, Frank Meyer von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA) für die Gruppe der öffentlichen Versicherer Deutschlands und Frieder Kircher, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses Brandschutzerziehung und -Aufklärung von DFV & vfdb bei der Preisgeldübergabe. Bild: M & M Photographie

Ein neuer Rekord: Am bundesweiten Jugendwettbewerb „Verhalten im Brandfall – 120 Sekunden, um zu überleben!“ beteiligten sich im aktuellen Schuljahr knapp 2000 Jugendliche. Das sind doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Zum ersten Mal waren auch Jugendfeuerwehren zur Teilnahme aufgerufen. Insgesamt reichten 65 Schulen und Jugendfeuerwehren aus ganz Deutschland 70 Beiträge ein. Ziel des Jugendwettbewerbs ist es, ein kreatives Projekt zu entwickeln, das möglichst vielen Menschen das richtige Verhalten im Brandfall vermittelt – von den Mitschülern über deren Familien bis hin zu den lokalen Gemeinschaften. Denn die meisten Menschen wissen nicht, dass ihnen bei einem Brand nur 120 Sekunden bleiben, um sich in Sicherheit zu bringen. Genau darauf macht der bundesweite Jugendwettbewerb aufmerksam. Das Forum Brandrauchprävention e.V. hat den Wettbewerb als Teil der Kampagne „120 Sekunden, um zu überleben!“ im Schuljahr 2024/2025 bereits zum vierten Mal ausgelobt. Jetzt stehen die Gewinner fest.

10.000 Euro Preisgeld für Schulen und Jugendfeuerwehren

Die Preisverleihung zum Jugendwettbewerb „Verhalten im Brandfall – 120 Sekunden, um zu überleben“ fand am 3. April 2025 in der Ganztagsschule Anne Frank in Hettstedt statt. Claudia Groetschel von der Initiative „Rauchmelder retten Leben“, Frank Meyer von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA) für die Gruppe der öffentlichen Versicherer Deutschlands und Frieder Kircher, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses Brandschutzerziehung und -Aufklärung von DFV & vfdb, überreichten der Ganztagsschule Anne Frank das verdiente Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für den ersten Platz. Den zweiten Platz und 2.000 Euro sicherte sich die Jugendfeuerwehr Stöckey. Platz drei und je 1.000 Euro gingen jeweils an die Jugendfeuerwehr Wiesloch und die Jugendfeuerwehr Waiblingen. Den mit 2.000 Euro dotierten Jurypreis für eine herausragende Leistung gewann in diesem Jahr die Samuel-Heinicke-Realschule in München.

Die öffentlichen Versicherer Deutschlands übernahmen erneut die Schirmherrschaft über den Jugendwettbewerb und stellten das Preisgeld bereit. Sabine Krummenerl, Vorstandsmitglied des Provinzial Konzerns, fungiert als Schirmherrin des Wettbewerbs.

Zur hochkarätigen Fachjury des Jugendwettbewerbs gehören:

  • Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes
  • Anja Hofmann-Böllinghaus, Vizepräsidentin der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes
  • Christian Rudolph, Vorsitzender des Forum Brandrauchprävention
  • Frieder Kircher, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses Brandschutzerziehung und -Aufklärung
  • Andreas Walburg, Pressesprecher des Landesinnungsverbandes für das Schornsteinfegerhandwerk Niedersachsen
  • Stefan Weber, Hauptabteilungsleiter FAS – Risk Engineering der Provinzial Versicherung AG

„Wir möchten mit unserem Wettbewerb nicht nur Wissen vermitteln, sondern Jugendliche aktiv einbinden. Sie sind die besten Multiplikatoren, um das richtige Verhalten im Brandfall in ihrer eigenen Umgebung zu verbreiten“, erklärt Christian Rudolph vom Forum Brandrauchprävention und ergänzt: „Gerade durch den Einsatz von Social Media und digitalen Formaten erreichen die Jugendlichen ihre Altersgruppe auf Augenhöhe und sorgen so für eine nachhaltige Sensibilisierung.“

Schirmherrin Sabine Krummenerl vom Provinzial Konzern ist begeistert: „Die Jugendfeuerwehren haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie nicht nur technische Fertigkeiten beherrschen, sondern auch in der Brandschutzerziehung eine Schlüsselrolle übernehmen können.“

„Jeder Beitrag, jedes Video und jede Aktion trägt dazu bei, das Bewusstsein für Brandschutz in Deutschland zu stärken – und kann im Ernstfall Leben retten. Deshalb ist eigentlich jede Einreichung ein Sieger“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und bedankt sich bei den Jugendlichen für die zahlreichen Einreichungen.

Jugendwettbewerb geht 2025/2026 in die nächste Runde

Der erfolgreiche Jugendwettbewerb wird ab September 2025 fortgesetzt. Teilnehmen können wieder Schüler*innen der 7. bis 10. Klassen und Jugendfeuerwehren. Das Ziel bleibt unverändert: Das richtige Verhalten im Brandfall zu erlernen und kreativ weiterzuvermitteln.

Alle Informationen zum Jugendwettbewerb und den eingereichten Projekten unter: https://120sek.de/

Meldung der Initiative “Rauchmelder retten Leben” des Forum Brandrauchprävention von Freitag, 4. April 2025

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