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HESSEN

Hessen: Grünes Licht für das neue Gefahrenabwehrzentrum Oberursel

Mit großer Mehrheit hat die Stadtverordnetenversammlung Oberursel in ihrer Sitzung am Abend des 3. April 2025 den Weg für den Neubau des Gefahrenabwehrzentrums (GAZ) freigemacht. Der Zuschlag für den Bau des modernen Zentrums ging laut Meldung der Feuerwehr Oberursel an die Eduard Züblin AG, die sich im Rahmen der europaweiten Ausschreibung gegen vier weitere Anbieter durchsetzen konnte.

Der Baustart ist für Mai 2025 geplant, die Fertigstellung wird – nach aktueller Planung – Mitte 2027 erfolgen. In einem ersten Schritt umfasst die Beauftragung den kompletten Rohbau sowie die gesamte technische Gebäudeausstattung. Die spezifische feuerwehrtechnische Ausstattung – darunter die Ausstattung der Werkstätten, Büros, Einsatzzentrale und eine mögliche Heißausbildungsanlage – wird in separaten Verfahren vergeben.

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3D-Ansicht des Neubaus des Gefahrenabwehrzentrums Oberursel. GAZ Bild:© STARKARCHITEKTEN

Ein Meilenstein für Sicherheit und Daseinsvorsorge

Der Neubau des Gefahrenabwehrzentrums ist das Ergebnis jahrelanger intensiver Planungsarbeit, fachlicher Analysen und politischer Weichenstellungen. Ziel ist es, eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, die den gestiegenen Anforderungen im Bereich Brand- und Zivilschutz gerecht wird.

Erster Stadtrat und zuständiger Dezernent Jens Uhlig betont: „Mit dem Neubau des GAZ setzen wir ein starkes Zeichen für die Daseinsvorsorge in Oberursel. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt können sich auf eine leistungsfähige Feuerwehr verlassen – heute und in Zukunft. Die neue Infrastruktur wird die Arbeitsbedingungen für Haupt- und Ehrenamtliche entscheidend verbessern und ist ein klares Bekenntnis zur Wertschätzung ihrer Arbeit.“

Auch Bürgermeisterin Antje Runge unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Die Entscheidung für den Bau des Gefahrenabwehrzentrums ist ein bedeutender Schritt für die Sicherheit unserer Stadt. Es geht um nichts weniger als den Schutz und die Versorgung unserer Bevölkerung im Notfall – ein zentraler Bestandteil kommunaler Verantwortung. Ich danke allen, die das Projekt auf den Weg gebracht haben, um die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer auch in Zukunft zu gewährleisten. Es ist wichtig, dass unsere Feuerwehr mit den aktuellen Herausforderungen mitwächst.“

Das neue Gefahrenabwehrzentrum wird nicht nur die Feuerwehr Oberursel entlasten, sondern auch neue Perspektiven für Ausbildung und Zusammenarbeit aller Stadtteilwehren eröffnen. Weitere Informationen zum Projekt des Baus des GAZ sind jederzeit unter: www.oberursel.de/gaz zu finden.

Wie den Projektseiten zu entnehmen ist, waren als Gründe für den Neubau eines Gefahrenabwehrzentrums zum ersten Platzmangel ausschlaggebend. Die Unterbringung von notwendigen Einsatzmitteln, Fahrzeuge und Materialen geschehe derzeit unter äußerst ungünstigen Bedingungen, teils muss unter freiem Himmel gelagert werden. Als Übergangslösung werden Überseecontainer genutzt. Weitere Problematiken ergeben sich im Arbeits- und Unfallschutz, der Schwarz-Weiß-Trennung, der Wertschätzung und Entlastung des Ehrenamtes, eingeschränkte Übungsmöglichkeiten und bislang fehlender Fitnessräume. Als wichtiges Argument wird ebenfalls das Halten der Hilfsfrist am neuen Standort genannt. So biete der neue Standort an der Lahnstraße den idealen Ort, die Feuerwehr Oberursel kann von dort aus das ihr zugewiesene Einsatzgebiet in der gesetzlichen Hilfsfrist von 10 Minuten sehr gut erreichen.

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